Meine Geschichte ist mein USP

Bild von Claire Nizeyimana

Claire Nizeyimana

Seit 2012 in der digitalen Welt unterwegs. Gestartet hat alles mit meinem Blog Cappu Mum. Heute helfe ich als Digital Strategist & Content Expert Unternehmen, digital sichtbar zu werden.

#DigitalStorytelling #SEO #Social Media #Onlineshops #Strategie

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Meine Geschichte ist mein USP.

Als ich die Fotos von meinem Vortrag beim IHK Unternehmerinnentag gesehen habe, hat mich ein Bild besonders berührt: Es zeigt mich – Claire, Unternehmerin, 2025 – vor der großen Leinwand, auf der meine Kindheit abgebildet ist.


Storytelling Geschichte USP

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich einmal vor weit über 100 UnternehmerInnen über Sichtbarkeit sprechen würde – ich hätte es nicht geglaubt.

Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen – und trotzdem habe ich mich oft versteckt.

Weil ich durch meine Hautfarbe sowieso schon auffällig war.

Ich hatte eine behütete Kindheit. Erinnere mich aber genau, wie ich in der Schule ein Referat über die Infrastruktur Rwanda’s halten musste. Fun-Fact: das Heimatland meines Vaters. Trotzdem hab ich’s so heruntergerattert, dass keiner ein Wort verstanden hat. Hauptsache schnell vorbei. Oder wie ich vor meiner mündlichen Prüfung in der Ausbildung kränkelnd meine Mutter angerufen habe: Ich kann das nicht.

Öffentliche Vorträge? Not my business.

Und heute stehe ich auf einer Bühne bei einem Wirtschaftsevent – und beginne mit meiner Geschichte.


Digital Storytelling Claire Nizeyimana IHK
Claire Nizeyimana Speaker Storytelling


Weil sie mein USP ist. Der Grund, warum Menschen mir zuhören und vertrauen.

Sichtbarkeit ist kein Geschenk. Sichtbarkeit ist ein Weg – und Arbeit.

Ein Weg, auf dem andere uns bewerten. Und auf dem wir uns selbst im Weg stehen mit Gedanken wie:

„Bin ich gut genug?“
„Muss erst alles perfekt sein?“
„Was ist, wenn Kritik kommt?“
„Unsere Konkurrenz macht das besser.“

Kenne ich gut: Selbst als ich bereits 2012 digital sichtbar war, habe ich mich noch hinter Formulierungen wie „man“ versteckt, statt „ich“ zu sagen. So konnte „man“ mich nicht angreifen.

Heute weiß ich: Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder einen bestimmten Hintergrund oder Status zu haben. Es geht darum, echt zu sein. Sich zu zeigen, wie man wirklich ist – ohne sich zu verstellen.

Wir alle haben diese Reise. Und wir alle müssen irgendwann entscheiden: Sichtbar sein – oder in der zweiten Reihe bleiben (digital = an Relevanz verlieren).

Das gilt für uns als Menschen – und genauso für jedes Unternehmen.

Unsere Geschichte ist unsere Stärke. Und kein Mensch, keine Konkurrenz, keine KI kann uns diesen USP nehmen.

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